Microsoft hat heute im Vorfeld der E3 die US-Releasedaten für die Xbox genannt.

Am 8. November soll die erste nichtjapanische Konsole in ihrem Mutterland USA in den Handel kommen. Der Preis liegt voraussichtlich bei 299 Dollar. Im Unterschied zur PS2 von Konkurrent Sony Computer Entertainment kann die Xbox in ihrer Grundaustattung allerdings keine DVD-Videos abspielen.

Voraussichtlich 600.000 bis 800.000 Konsolen werden laut Microsoft zum US-Launch, ein bis 1,5 Mio. Units in der darauffolgenden Urlaubszeit verfügbar sein. Im Rahmen der Ankündigung zeigte Microsoft zahlreiche Demoversionen von Xbox-Spielen, wie etwa "Oddworld: Munch's Oddysee", "Halo" (beide Microsoft), "Dead Or Alive 3" (Tecmo), "Nascar Heat" (Infogrames) und "Mad Dash" (Eidos Interactive).

"Am 8. November wird die Xbox auf den Markt kommen und die Denkweise über und den Umgang mit Videospielen neu definieren", sagte Robbie Bach, Chief Xbox-Officer von Microsoft. "Die Xbox wird Videospiele in einer Art verändern, wie es MTV mit Musik gelungen ist. Eure Spiele werden nie wieder dieselben sein!", so Bach.

Microsoft hat zudem eine engere Zusammenarbeit mit Capcom und Sega angekündigt. Sega werde u. a. die Sega Sports-Reihe "2K2" sowie "Crazy Taxi Next" und "House Of The Dead 3" für den Xbox-Startzeitraum zur Verfügung stellen. Zudem will Sega das Sports-Line-up mit Endung "2K3" für den Broadband-Onlinegamingservice der Xbox mit Release in der ersten Jahreshälfte 2002 fertig stellen. In Summe sind laut Microsoft jetzt 27 Studios im Entwicklerpool für die Xbox.

Damit aber noch nicht genug: Ebenfalls angekündigt wurden exklusive Lizenzabkommen mit Warner Bros. (über Steven Spielbergs "A.I.") und Universal Interactive (über "Bruce Lee"-Titel).

Auch im Bereich Tools&Middleware hat Microsoft einen neuen Namen präsentiert. Softimage, eine Division von Avid Technology, wird 3D-Art-Tools für die Xbox-Entwickler zur Verfügung stellen.

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