Microsoft will in Deutschland die Preise senken
In einem Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung kündigte Richard Roy, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, deutliche Preissenkungen im Softwarebereich an.
In einem Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung kündigte Richard Roy, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, deutliche Preissenkungen im Softwarebereich an. Grund für den Sinneswandel ist ein Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH). Im Juli erklärte der BGH den Einzelverkauf von OEM-Versionen für rechtens. Microsoft selbst untersagte bislang seinen Handelspartnern, die unter OEM-Lizenz stehenden Programme und Betriebssysteme losgelöst von der Hardware einzeln zu verkaufen. Die Koppelung preisgünstiger OEM-Programme an den Rechnerverkauf habe nun eine Ende, erklärte Roy gegenüber der Stuttgarter Zeitung. Fachhändler, die unabhängig von der Hardware Microsoft-Produkte verkaufen, müssen allerdings auch Service und Support übernehmen, so Roy. Die OEM-Versionen sollen jedoch nicht mit den Retailprodukten konkurrieren: "Wo wir lose Ware anbieten, wird es kein buntes Paket geben." Genauere Angaben zu den Preissenkungen will der Konzern in vierzehn Tagen mitteilen.