Die Bertelsmann AG will laut Vorstandschef Thomas Middelhoff auf den Verkauf gewaltorientierter Computerspiele verzichten. "Ich habe eine tiefe Abneigung gegen solche Spiele", sagte Middelhoff bei der Medienpreisverleihung der Johanna-Quandt-Stiftung.

Die Bertelsmann AG will nach den Worten ihres Vorstandschefs Dr. Thomas Middelhoff auf den Verkauf gewaltorientierter Computerspiele verzichten. Wenn der Erfolg bei derartigen Spielen davon abhänge, zu töten, sinke die Hemmschwelle, Gewalt auch im wirklichen Leben einzusetzen, sagte Middelhoff im Rahmen der Medienpreisverleihung der Johanna-Quandt-Stiftung. "Ich habe eine tiefe Abneigung gegen solche Computerspiele", so der Bertelsmann-Vorstandsvorsitzende. "Das ist ein gewichtiger Grund dafür, warum sie nicht Teil unseres Portfolios sind, obwohl man mit ihnen wirklich gut verdienen kann." Als Reaktion auf den Erfurter Amoklauf Ende April forderte Middelhoff eine gemeinsame Initiative von Medien, Eltern und Lehrern gegen die Darstellung von Gewalt. Die Medien sollten sich selbst verpflichten, bei der Darstellung von Gewalt bestimmte Grenzen nicht zu überschreiten, sagte Middelhoff, zu dessen Medienunternehmen auch der Fernsehsender RTL gehört. "Aber selbst wenn wir in Zukunft stärker mit Verboten agieren würden, so präsentiert sich das Internet immer noch als unerschöpfliche Quelle illegaler, größtenteils auch privat produzierter Hassmusik oder brutaler Videospiele, die nur sehr schwer in den Griff zu kriegen sind."

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Aldamami's Bloodletter: Competing for Attention in Turn-Based Games
The four-person team at Aldamami Games comprises: (from left to right): Alice Schneider, Katharina 'Mikey' Müller, David Cafisso and Marvin Braun. Katharina 'Mikey' Müller and Marvin Braun founded the studio. © Aldamami Games

Aldamami's Bloodletter: Competing for Attention in Turn-Based Games

By Marcel Kleffmann 6 min read
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