Die japanischen Entwickler Namco, Square und Enix wollen gemeinsam eine Task Force bilden, um im Segment Onlinegaming und -distribution künftig eine tragendere Rolle zu spielen.

Namco, Enix, Square oder besser "Tekken", "Dragon Quest", "Final Fantasy": Drei Namen bzw. drei Spiele, die so manchen Gamer zu Verzückungsschreien hinreißen. Neuerdings aber auch drei Namen bzw. drei Unternehmen, die sich künftig mittels einer einberufenen Task Force gemeinsam den Themen Onlinegaming und -distribution via Netz widmen wollen. Hintergrund der gemeinsamen Anstrengungen: Kostenreduzierung in Entwicklung und Vertrieb. "Wir zielen darauf ab, den Markt für Onlinegaming baldmöglichst zum Leben zu erwecken. Zeitgleich lenken wir unsere Blicke aber auch auf andere Bereiche, in denen wir durch Kooperationen unsere Kosten senken können", kommentierte Hisashi Suzuki, Präsident von Square, auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz. In einem ersten Schritt wollen Namco und Enix Squares Play Online Service (POL) Spiele zuliefern. POL soll nächsten März an den Start gehen, zeitgleich zur Onlineversion von "Final Fantasy" für PS2. Später soll POL von einem Joint Venture, gebildet von den drei japanischen Firmen, betrieben werden. Die Anteilsverhältnisse sind noch ungeklärt. Indes werden Sony Computer Entertainment und der japanische Telekommunikationsgigant NTT als Finanziers angeführt. "Wir sehens ein immenses Wachstumspotenzial in Onlinegames, obwohl es noch einiges zu klären gilt", sagte Keiji Honda, President von Enix. "Ein Unternehmen allein kann keinen eigenen Onlinegamingmarkt gestalten. Nun aber haben wir starke Partner an unserer Seite und werden auch andere Firmen willkommen heißen", so Suzuki.

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