Netflix macht weiter Druck in Sachen Games. Der US-Streamingdienst kauft mit Boss Fight Entertainment ein drittes Games-Studio binnen weniger Monate. Und die Lust an neuem Games Content scheint ungebrochen.

Aller guten Dinge sind drei, heißt es ja. Allerdings ist es mehr als fraglich, dass Netflix nach der dritten Übernahme eines Gamesstudios aufhört. Tatsächlich legt der US-Streaming-Dienst ein erstaunliches Tempo aufs Parkett bei der Erschließung des Games-Business. Zwar rumorte es schon sehr lange um ein mögliches Engagement von Netflix im Gamesgeschäft, aber so richtig aktiv wurde man erst im Sommer 2021. Seither vergeht kaum ein Monat, ohne dass das Team um erfahrene Games-Manager:innen erweitert oder Partnerschaftsverträge geschlossen wurden.

Bisweilen übernimmt Netflix auch ganze Studios, so wie aktuell Boss Fight Entertainment. Finanzielle Details wurden nicht genannt. Der Hauptsitz von Boss Fight Entertainment liegt im texanischen Allen. Daneben betreibt das Studio, das unter anderem "Dungeon Boss" veröffentlichte, ein Büro in Seattle.

Boss Fight Entertainment ist das dritte Games-Studio, das Netflix seit dem vergangenen Sommer kaufte. Den Anfang machte im September das kalifornische Night School Studio. Und erst Anfang März machte Netflix mit dem Kauf des finnischen Studios Next Games deutlich, dass man sich wie schon beim Film-Content keineswegs auf US-Content beschränkt. Schon allein deshalb ist es unwahrscheinlich, dass es Netflix bei "drei guten Dingen" belässt.

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Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
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By Marcel Kleffmann 2 min read