Mit den zwei neuen Teilbreichen Academic Day und Future Lab soll auf der GC - Developer Conference der Dialog zwischen Entwicklern, Industrie und Wissenschaft angeregt werden. Mehrere renommierte Wissenschaftler haben ihre Teilnahme zugesagt.

Prof. Dr. Maic Masuch, Junior-Professor an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg, wird im Rahmen des Academic Days der GC - Developer Conference (GCDC) einen Vortrag über die Spieleforschung in Deutschland mit Fokus auf Interface-Lösungen halten. "Universitäten sind in erster Linie Ideenschmieden. Wir kreieren keine kompletten Computerspiele, können aber neue Spielideen entwickeln und auf ihre Markttauglichkeit testen. Damit betreiben wir im besten Sinne Grundlagenforschung", sagte Masuch. So entwickelten beispielsweise Studenten der Universität Magdeburg und der Fachhochschule Stendal neuartige Interfaces, die über Tastatur und Maus hinausgehen. "Die Navigation in einem Piraten-Computerspiel kann anstatt mit der Maus über ein mit dem Knie gesteuertes Holzbein erfolgen", erklärt Masuch. Diese ungewöhnlichen, direkt auf die Spielinhalte abgestimmten Interfaces werden auf der GCDC vorgestellt. Im Brennpunkt des ebenfalls vertretenen FIT Fraunhofer-Instituts stehen die Optimierung der Benutzerfreundlichkeit und der Bereich Mobile Games. Dabei seien so genannte nomadische Informationssysteme, die es dem Nutzer ermöglichen, auch außerhalb seines PCs zu arbeiten, ein interessanter Teilaspekt. "Aktuell untersuchen wir, wie diese auf den Spielesektor übertragen werden können. Ziel ist es, elektronische Spiele zu entwickeln, die im Freien oder in Bewegung gespielt werden können, beispielsweise über die Kleidung mit eingebauter Elektronik und Displays in der Brille", erläutert Mark Bormann vom Fraunhofer-Institut. Die GCDC beginnt am morgigen 17. August. Weitere Informationen zur GCDC sind im Internet abrufbar.

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