Die insolvente Schneider Electronics AG scheint gerettet. Der chinesische Elektronikkonzern TCL Holding wolle die Traditionsfirma übernehmen und die Serienproduktion wieder aufnehmen.

Für die insolvente Schneider Electronics AG gebe es eine realistische Chance, dass doch noch ein strategischer Investor einsteigt, so Insolvenzverwalter Michael Jaffé. Der chinesische Elektronikkonzern TCL Holding wolle demnach die Traditionsfirma übernehmen und am Standort Türkheim weiter produzieren. Nach abschließender Prüfung der Schneider-Vermögensverhältnisse und der Zustimmung der Banken soll ein entsprechender Vertrag innerhalb der nächsten zwei Wochen unterzeichnet werden. Laut Jaffé können mit dem Einstieg des Konzerns "einige Hundert Arbeitsplätze mittelfristig wieder neu geschaffen werden". TCL plane die Produktion von elektronischen Konsumgütern und Personal Computern und wolle sich mit der Investition auf dem europäischen Markt etablieren.

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