Atsutoshi Nishida, seit Freitag neuer Präsident des Elektronikkonzerns Toshiba plädiert trotz der festgefahrenen Lage für eine Zusammenführung der beiden konkurrierenden Next-Generation-Formate HD-DVD und Blu-Ray.

Toshibas neuer Präsident Atsutoshi Nishida, der seit vergangenem Freitag im Amt ist, warnt in Sachen Formatstreit vor voreiligen Entscheidungen. Obwohl die Gespräche zwischen den beiden konkurrierenden Konsortien derzeit festgefahren sind, äußerte sich Nishida in einem Interview mit der japanischen Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun" versöhnlich: "Der Standard wird für lange Zeit genutzt, wir sollten daher durch die Zusammenführung der Technologien das Beste zur Verfügung stellen", so Nishida. Darüber hinaus teilte der neue Toshiba-Chef mit, dass die Restrukturierungsmaßnahmen weitgehend abgeschlossen seien und man sich nun wieder verstärkt auf Wachstum konzentrieren werde. Der Fokus liege dabei auf der Unterhaltungselektronik, allen voran das Segment LCD-Displays. In fünf Jahren will Toshiba hier einen Marktanteil von 20 bis 30 Prozent erreichen. Auch der gemeinsam mit IBM und Sony entwickelte Cell-Prozessor, der in verschiedenen Multimediageräten wie zum Beispiel der PlayStation 3 und in interaktiven Fernsehern zum Einsatz kommen soll, sorge laut Nishida für Wettbewerbsvorteile.

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