Nintendo behält Sony im Auge
Die drei großen Konsolenhersteller haben schon häufig betont, die neuen Geräte zeitnah zur Konkurrenz auf den Markt bringen zu wollen. Für Nintendo ist dabei vor allem Sonys Planung Ausschlag gebend.
Microsoft, Nintendo und Sony Computer Entertainment haben immer wieder betont, keinem der Konkurrenten bei der nächsten Generation einen großen zeitlichen Vorlauf zu gewähren. In einem Gespräch mit dem Onlinemagazin "IGN" wurde Reggie Fils-Aime, Vice President Sales and Marketing Nintendo of America, jetzt deutlicher: "Wir orientieren uns bei der Markteinführung von Revolution am vermuteten Zeitplan von Sony für PlayStation 3." Zwar wolle man Microsofts Anstrengungen nicht ignorieren, dennoch denke man weiterhin, dass eine verfrühte Veröffentlichung ein Fehler sei.
Fils-Aime ist nicht der erste Nintendo-Offizielle, der die Vermutungen um einen Start der Xbox 2 deutlich vor den Nachfolgeprodukten der Konkurrenz offen kritisiert. Erst im Sommer hatte der ehemalige Managing Director Sales & Marketing Nintendo Europe, David Gosen, das Vorgehen von Microsoft in Frage gestellt.