Nintendo gründet neuen Fonds für Spielentwickler
Hiroshi Yamauchi, President von Nintendo, hat einen neuen Finanzierungsfonds für internationale Entwicklerteams gegründet. Das Startkapital von 160 Mio. Dollar will Yamauchi durch Aktienhandel erwirtschaften.
Hiroshi Yamauchi, President von Nintendo, will mit der Gründung eines Finanzierungsfonds Softwareentwicklern weltweit unter die Arme greifen. Das Startkapital von 160 Mio. Dollar will Yamauchi durch den Aktienverkauf seines Nintendo-Portfolios erreichen. Das berichtet die japanische Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai Shimbun". Yamauchi hält derzeit etwa 1,28 Mio. Anteile respektive 10,8 Prozent an Nintendo. Kurz nach Verkauf der Aktien plant der Nintendo-President den sofortigen Rückkauf eines Großteils des Aktienpakets. Nach dem Handel will Yamauchi rund zehn Prozent an Nintendo halten. Das so erwirtschaftete Kapital soll anschließend Entwicklerteams zur Deckung von Entwicklungskosten zur Verfügung stehen. Um für den Fonds in Frage zu kommen, stellt Yamauchi allerdings einige Bedingungen: Bei den Projekten muss es sich um Softwaretitel für die Nintendo-Plattformen GameCube und Game Boy Advance handeln, die binnen Jahresfrist fertig gestellt werden.