Nintendo legt beim Gewinn kräftig zu
Trotz leicht rückläufiger Umsätze verbesserte sich das Neunmonatsergebnis von Nintendo im Jahresvergleich um 36,1 Prozent. Vor allem außerordentliche Einnahmen besserten die Unternehmenskasse auf. Operativ belasten die Entwicklungskosten von Revolution das Konzernergebnis.
In den neun Monaten bis zum 31. Dezember sank der Nintendo-Umsatz um 1,7 Prozent auf 412 Mrd. Yen (ca. 2,9 Mrd. Euro). Dennoch verdiente der Konsolenhersteller gut. Außerordentliche Erträge ließen das Nettoeinkommen um 36,1 Prozent auf 92,2 Mrd. Yen (rund 650 Mio. Euro) ansteigen. Operativ wurde das Konzernergebnis durch die Revolution-Entwicklungskosten gebremst. Um 19,7 Prozent auf 82,8 Mrd. Yen (ca. 583 Mio. Euro) gab der operative Gewinn nach.
Highlight der zurückliegenden drei Quartale war ohne Frage der Höhenflug von Nintendo DS. Mehr als 13 Mio. Exemplare des Handhelds wurden jüngsten Zahlen zufolge bislang abgesetzt. So verwundert es auch kaum, dass vor allem DS-Softwaretitel in der Bilanz hervorgehoben wurden. Allein "Mario Kart DS" brachte es demnach bislang auf über drei Mio. verkaufte Exemplare. Weitere Millionenseller waren "Nintendogs", "Brain Training", "Brain Flex" sowie "Animal Crossing: Wild World", die Nummer-eins-Titel der japanischen Jahrescharts 2005. Aber auch mit Toptiteln für GameCube lassen sich gute Umsätze machen. So wurden Unternehmensangaben zufolge von "Mario Party 7" sowie "Pokémon XD: Der dunkle Sturm" jeweils über eine Mio. Kopien verkauft.