Nintendo legt Verkaufszahlen offen
Mit der Halbjahresbilanz hat Nintendo auch absolute Hard- und Softwareverkaufszahlen veröffentlicht. Besonders die Zahlen von Game Boy Advance belegen, warum das Traditionsunternehmen seine Stellung im Handheldmarkt um jeden Preis behaupten will.
Nintendo hat mit der Halbjahresbilanz auch Hard- und Softwareverkaufszahlen der aktuellen Konsolengeneration veröffentlicht. Die Life-to-Date-Zahlen belegen eindrucksvoll Nintendos Stärken. Besonders deutlich wird, warum der Traditionshersteller darauf bedacht ist, seine Vormachtstellung im Handheldmarkt zu behaupten.
So wurden seit der Markteinführung bis einschließlich September 2004 rund 58 Mio. Game-Boy-Advance-Geräte (inklusive SP) abgesetzt. Das Geld in die Kassen spült aber wohl vor allem der Softwareverkauf. Die Hardware-Software-Ratio liegt laut Geschäftsbericht derzeit bei ca. eins zu vier. Demnach haben sich die Game-Boy-Fans bisher mit mehr als 221 Mio. GBA-Spielen eingedeckt. Am konsumfreudigsten erwiesen sich die Amerikaner. 28 Mio. Hardware- und 118 Mio. Softwareeinheiten sind dort über die Ladentische gegangen. Die europäischen Märkte werden unter dem Punkt "Others" mit Afrika, Australien und dem asiatisch-pazifischen Raum zusammengefasst. Annähernd 15 Mio. Hardware- und 47 Mio. Softwareeinheiten setzte Nintendo hier ab.
Nicht ganz so beeindruckend, aber dennoch zufrieden stellend ist bisher das Geschäft mit GameCube verlaufen. Fast 16 Mio. TV-Konsolen wurden seit Produkteinführung weltweit verkauft. Die Hardware-Software-Ratio liegt hier bei fast eins zu acht. Insgesamt gut 125,5 Mio. Stück GCN-Software haben bisher den Besitzer gewechselt.