Gerade noch so groß wie drei übereinander gestapelte DVD-Boxen, mit der dreifachen Leistungsfähigkeit des GameCube, Onlinedienst und voller Abwärtskompatibilität zu sämtlichen bislang erschienenen Nintendo-Konsolen soll Nintendos neue Heimkonsole mit Codenamen Revolution die Japaner zu alter Stärke führen.

Auch Nintendo hat seine Pre-E3-Pressekonferenz genutzt und Presse und Industrie seine Next-Generation-Konsolen präsentiert. Nach wie vor mit dem Codenamen Revolution versehen, besticht das Gerät vor allem durch seine kompakten Ausmaße. Gerade noch so groß wie drei übereinander gestapelte DVD-Boxen soll auch Revolution den Weg ins Wohnzimmer der Konsumenten finden. An Leistung mangelt es dem High-Tech-Winzling dabei nicht. Das Dreifache der GameCube-Leistung soll erreicht werden.

Abwärtskompatibilität ist wie bei der Konkurrenz auch bei Nintendo ein großes Thema. So verwundert es kaum, dass Revolution auch GameCube-Discs abspielen wird. Jedoch gehen die Japaner einen Schritt weiter. Per Download über einen eigenen Onlineservice sollen Spiele zu sämtlichen bislang von Nintendo veröffentlichten Heimkonsolen heruntergeladen werden können. So werden auch Spiele für Nintendo 64, Super NES und NES auf Revolution spielbar sein.

Das Revolution-Laufwerk wird zwei Formate lesen können. Neue Spiele sollen auf handelsüblichen DVD-Discs erscheinen. Darüber hinaus nimmt Revolution auch die kleineren GameCube-Scheiben auf. Erstmals können auch DVD-Filme über die Konsole angesehen werden. Nintendo will ein Zusatzgerät anbieten, das Revolution zum vollwertigen DVD-Player macht.

Neue Käuferschichten will Nintendo mit einem Xbox-Live-artigen Onlinedienst ansprechen, der Multiplayerspiele ermöglichen soll. Durch die umfassenden Wi-Fi-Funktionen von Revolution soll für mehr Komfort gesorgt sein. Wichtigstes selbstgestecktes Ziel ist es aber, mit Revolution wieder eine größere Zielgruppe anzusprechen.

Als Erscheinungstermin nannte der Konsolenhersteller lediglich das Jahr 2006. Kein Wort gab es hingegen zur Preisgestaltung.

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By Marcel Kleffmann 1 min read