Nintendo tritt Verunsicherung entgegen
Um der Verunsicherung im Handel bezüglich des neuen Jugendschutzgesetzes entgegenzutreten, hat Nintendo einen Großteil aller im Handel befindlichen Game-Boy-Spiele von der USK nachprüfen lassen.
Gerade in Bezug auf ältere, noch nicht von der USK geprüfte Game-Boy-Spiele herrschte beim Inkrafttreten des neuen Jugendschutzgesetzes große Verunsicherung im Handel. Wie jetzt bekannt wurde, will Nintendo dieser Verunsicherung entgegentreten. Laut Axel Herr, Managing Director Sales & Marketing Deutschland, wurde ein Großteil der noch im Verkauf befindlichen Game-Boy-Klassiker nachträglich bei der USK eingereicht. Die Prüfergebnisse, mit sehr wenigen Ausnahmen allesamt "Ohne Altersbeschränkung", lagen bereits zum 31. März vor. Herr dankte in diesem Zusammenhang der USK, die schnell und unkompliziert gearbeitet habe. Parallel zur Prüfung hat Nintendo bereits Sticker mit den neuen USK-Logos produziert, die zusammen mit Informationen über die neuen Ratings dieser Tage an den Handel ausgeliefert werden. Gegenüber GamesMarkt.de bestätigte Herr auch, dass künftig nur noch Produkte das Lager verlassen werden, die nach dem neuen Gesetz bestickert sind. Ausnahmen gäbe es allenfalls bei der Bestickerung der Datenträger, für die jedoch ohnehin eine Übergangsfrist gelte. Des Weiteren führt Herr derzeit Verhandlungen mit allen 16 Obersten Landesjugendbehörden, um eine Duldungsregelung für die noch nicht USK-geprüften, älteren Produkte zu erreichen.
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