Nintendo wehrt sich
Nintendo lässt die Vorwürfe von Greenpeace nicht auf sich sitzen. Die Japaner nähmen ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt sehr wohl ernst.
Nintendo will die Vorwürfe von Greenpeace nicht auf sich sitzen lassen. Die Umweltschutzorganisation hatte zuvor den Konsolenhersteller im "Guide to Greener Electronics" als umweltfeindlichsten Elektronikproduzenten gebrandmarkt. Und das schon das zweite Jahr in Folge. Dabei bemängelte Greenpeace insbesondere die fehlende Auskunftsbereitschaft des Konzerns. Weil Nintendo in den Punkten Energieeffizienz und Vermeidung von Elektroschrott keine zufriedenstellenden Antworten liefern konnte, ließ Greenpeace den Hersteller in diesen beiden maßgeblichen Kriterien durchfallen.
"Nintendo nimmt die Verpflichtungen gegenüber der Umwelt sehr ernst: Alle das Unternehmen betreffenden gesetzlichen Regelungen zu Umweltschutz und Produktsicherheit werden strikt eingehalten", verteidigt sich der Elektronikriese und fügt hinzu: "Dies schließt den Verzicht auf gefährliche Substanzen in den Fertigungsprozessen ebenso ein wie die Sicherheit bei der Entsorgung oder Wiederverwertung verwendeter Materialien."
Die TV-Konsole Wii ist als das energieeffizienteste Gerät seiner Generation bekannt. Zudem hat Nintendo das Design einiger der neuesten Produkte, etwa des Nintendo DSi, so verbessert, dass ihr Energieverbrauch während der Nutzung minimiert wird.
Außerdem setzt das Unternehmen alles daran, gesundheitsschädliche Substanzen schon im frühesten Stadium der Materialauswahl auszuschließen. Hierfür wurden strenge Standards zur Kontrolle der Umweltschutzanforderungen aufgestellt, die von allen 340 Produktionspartnern unterstützt werden, die mit den Japanern zusammenarbeiten."