Die Marktzahlen für das US-Videospielgeschäft, die sowohl Hard- wie Software für Heim- und tragbare Konsolen umfassen, belegen für das Jahr 2004 einen leichten Rückgang nach Umsatz, aber ein konstantes Wachstum nach Einheiten.

Im Jahr 2004 gaben die US-Amerikaner mehr als 9,9 Mrd. Dollar für Videospiel-Hard- und Software aus. Das belegen die Marktforscher der NPD Group in ihrem Jahresreport 2004. Demnach ging der Umsatz im vergangenen leicht, um weniger als ein Prozent zurück. Gleichzeitig zog der Absatz nach Stückzahlen um vier Prozent an.

Gewinner des Jahres waren die Produzenten von Handheld-Hard- und -Software. Erstmals seitdem die NPD Group Marktdaten erhebt, durchbrach der Umsatz mit Handheld-Software die magische Marke von einer Mrd. Dollar, ein Zuwachs um elf Prozent. Nach Stückzahlen wurde hier ein Zuwachs um 13 Prozent erzielt. Der Umsatz mit Spielen für TV-basierte Konsolen legte um sieben Prozent zu, nach Stückzahlen wurde ein Wachstum von acht Prozent verzeichnet. Insgesamt wurden mit Videospielsoftware im vergangenen Jahr 6,2 Mrd. Dollar umgesetzt.

Hardwareseitig konnten allein die Handheld-Geräte Zuwächse verzeichnen. Dank Nintendo DS und dem weiterhin starken Game Boy Advance wuchs der Umsatz in diesem Segment um zehn Prozent auf 828 Mio. Dollar an. Neun Prozent mehr wurden nach Stückzahlen verkauft. Ein nicht ganz so positives Bild zeigen die Daten für TV-basierte Konsolen. Hauptsächlich aufgrund der Produktverknappung gegen Ende des Jahres, wurde hier ein Rückgang um 27 Prozent nach Umsatz und um 16 Prozent nach Stückzahlen verzeichnet.

Erfolgreichstes Spiel 2004 war Take 2s "GTA: San Andreas", gefolgt von Microsofts "Halo 2" und EA Sports "Madden NFL 2005". Bestplatzierter Handheld-Titel wurde Nintendos "Pokémon: Feuerrote Edition", der es bis auf Platz sechs der All-Format-Jahrescharts schaffte.

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