Armin Laschet (CDU), Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, richtet sich gegen eine Vorverurteilung von Computer- und Videospielen. Die USK-Jahresstatistik bekräftige laut Laschet die Wirksamkeit des Jugendmedienschutzes in Deutschland.

Anlässlich der USK-Jahresstatistik wandte sich Armin Laschet (CDU), Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, gegen eine Vorverurteilung von Computer- und Videospielen. "Es ist erfreulich, dass mehr als drei Viertel aller Computer- und Konsolenspiele Kindern unter Berücksichtigung der Altersfreigaben bedenkenlos zum Spielen überlassen werden können. Einen Anlass, Computerspiele pauschal als kinder- und jugendgefährdend zu verdammen, gibt es also nicht", sagte Laschet am Dienstag in Düsseldorf.

Spiele ohne Jugendfreigabe übten zwar eine besondere Anziehungswirkung auf Jugendliche aus, die Anzahl dieser Spiele sei aber überschaubar. Verantwortungsvolles Handeln aller Beteiligten könnte Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen: "Ich appelliere an die Verantwortlichen im Handel und in den Aufsichtsbehörden, durch Einhaltung der gesetzlichen Abgabebeschränkung und durch Kontrollen sicherzustellen, dass diese Spiele nicht in die Hände Minderjähriger gelangen", so Laschet weiter.

Die Zusammenarbeit von Politik und USK wurde von Laschet ausdrücklich gelobt. Der gemeinsamen Verantwortung werde man gerecht. Dass es von insgesamt 47 im vergangenen Jahr durch die USK als jugendgefährdend eingestuften Titeln lediglich 14 auch bis zur Veröffentlichung gebracht haben, zeige ein Umdenken in der Industrie: "Die Produzenten von Computerspielen haben den Vorteil erkannt, den eine Geschäftspolitik bringt, die den Jugendschutz beachtet. Dieser erhöht die Akzeptanz der Unternehmen bei den Kunden und schadet keineswegs dem wirtschaftlichen Erfolg." Sieben dieser Titel wurden später durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien auf den Index gesetzt.

Mehr zum Thema

Share this post

Written by

Esports World Cup Closes With Record Figures
President Emmanuel Macron and Esports Foundation CEO Ralf Reichert (L) present the Club Championship trophy to Esports World Cup 2026 winner AG.AL’s Kedeng Le Chairman, AG Esports Group CEO, AG Global; Abubaker Sheikhm, VP, AG Global (Business); and Xin Chang, VP, AG Global Special Assistant to Chairman at the Closing Ceremony of the Esports World Cup 2026 held at the Grand Palais in Paris, France. (Esports Foundation)

Esports World Cup Closes With Record Figures

By Marcel Kleffmann 2 min read