Nur geringe Umsatzsteigerung bei Konami
Ein solides Geschäftsjahr bilanzierte die Konami Corporation mit Stichtag 31. März. Bei nur minimalen Umsatzsteigerungen reduzierten Investitionen in den weiteren Aufbau des Fitnesssektors sowie Next-Generation-Spiele den operativen Gewinn. Netto verdiente Konami dank umfangreicher Aktienverkäufe dennoch mehr als im Vorjahr.
Mit lediglich 0,6 Prozent fällt das Umsatzplus von Konami aus dem zum 31. März beendeten Geschäftsjahr bescheiden aus. Die Übergangsphase im Konsolenbusiness ließ nach 260,691 Mrd. Yen (ca. 1,83 Mrd. Euro) im Vorjahr nur eine Steigerung auf 262,137 Mrd. Yen (rund 1,86 Mrd. Euro) zu. Die beiden wichtigsten Geschäftsbereiche des Mischkonzerns - Konami betreibt in Japan u.a. eine größere Anzahl an Fitnessstudios sowie eine Immobiliengesellschaft - konnten dementsprechend nur geringe Zuwächse verzeichnen. Während die Spieledivision um gut ein Prozent auf 165,275 Mrd. Yen (ca. 1,2 Mrd. Euro) Umsatz zulegte, erreichte die Health & Fitness-Sparte ein Plus von 2,7 Prozent auf 81,209 Mrd. Yen Umsatz (rund 572 Mio. Euro).
Als Topseller erwiesen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut bekannte Marken. So finden die Serie "Metal Gear Solid", "Pro Evolution Soccer" und "Yu-Gi-Oh!" in der Bilanz lobende Erwähnung. Dank der steigenden Popularität von Tanzmattenspielen in den USA schlug sich auch der PS2-Titel "Dance Revolution Extreme 2" hervorragend.
Massiv baute Konami in den vergangenen Monaten das Fitnessstudio-Netz aus. 30 neue Einrichtungen kamen seit März 2005 hinzu. Weitere 34 Studio sollen in den kommenden Wochen eröffnet werden, was die Gesamtzahl auf 101 Filialen anheben wird. Dies und die gestiegenen Investitionen in Next-Generation-Entwicklungen hinterließen Spuren beim operativen Gewinn. Um 91,2 Prozent von 28,136 Mrd. Yen (ca. 199 Mio. Euro) auf nun noch 2,481 Mrd. Yen (rund 17,5 Mio. Euro) brach der Konzern operativ ein. Das Nettoergebnis fiel dank größerer Aktienverkäufe dennoch positiver aus als im Vorjahr. Um 119,4 Prozent auf 23,008 Mrd. Yen (ca. 162 Mio. Euro) stieg das Nettoergebnis im Jahresvergleich an.
Das laufende Geschäftsjahr soll dank Next-Gen-Debüt von PlayStation 3 und Wii sowie dem weiter anhaltenden Boom von Handheldtiteln mit 275 Mrd. Yen Umsatz (rund 1,93 Mrd. Euro), einem operativen Gewinn von 29 Mrd. Yen (ca. 205 Mio. Euro) und einem Nettoergebnis in Höhe von 16 Mrd. Yen (ca. 103 Mio. Euro) beendet werden.