Olympisches "Pokémon"
Parallel zu den Olympischen Spielen im australischen Sydney veranstaltete Nintendo einen eigenen Wettkampf "Down under". Gefragt war nach dem besten "Pokémon"-Trainer der Welt.
Viel hätte nicht mehr gefehlt und der N64-Titel "Pokémon Stadium" hätte sich als neue Disziplin bei den XXVII. Olympischen Spielen im australischen Sydney präsentiert. Was Nintendo und den Teilnehmern am Finale der Pokémon Championship Tour 2000 blieb, war der olympische Gedanke. Nur ein paar Meter Luftlinie von den Wettkämpfen um olympisches Gold entfernt wurde nach dem besten "Pokémon"-Trainer der Welt gefragt. Die finale Entscheidung fand im Rahmen des 14-tägigen Pokémon Fun and Entertainment Festivals im hauseigenen "Pokémon"-Park auf dem Gelände der Sydney University statt. An den insgesamt drei Tagen, an denen die "Athleten" aus acht Ländern fleißig trainierten und vor einer Heerschar von jugendlichen Zuschauern hart um den Titel auf der N64 kämpften, zeigten sich die virtuellen Monster noch einmal in ihrer ganzen Pracht. "Goldmedaillengewinner" wurde der Engländer Darryn Van Vuuren. Er verwies den deutschen Teilnehmer Edwin Krause und den Spanier Sergio Garcia Maroto auf die Plätze.