"Overwatch" und "Uncharted 4" räumen DICE-Awards ab
Mit jeweils vier Academy Awards haben "Overwatch" und "Uncharted 4" die diesjährigen DICE Awards dominiert. Doch auch ein dänischer Entwickler zählt neben Sony und Blizzard zu den Abräumern.
Die DICE Awards der Academy of Interactive Arts and Sciences sind das Pendant der Spielebranche zu den Oscars. Und sie wurden jetzt zum inzwischen 20. mal verliehen. Die Verleihung selbst fand in Las Vegas im Rahmen des DICE Summits statt. Und der Abend kannte viele Gewinner. Zwei Spiele taten sich jedoch besonders hervor: "Overwatch" und "Uncharted 4: A Thief's End" erhielten jeweils vier der begehrten Auszeichnungen.
"Overwatch" konnte neben der Auszeichnung als Spiel des Jahres auch die Kategorien "Game Design", "Online Gameplay", "Action Game of the Year" für sich entscheiden. "Uncharted 4" setzte sich in den Kategorien "Adventure Game of the Year", "Technical Achievement", "Story" und "Animation" durch.
Ebenfalls überzeugt hat aber auch der dänische Entwickler und Publisher Playdead. Dessen Titel "Inside" erhielt gleich drei Preise und zwar in den Kategorien "Game Direction" und "Art Direction" sowie den "DICE Sprite Award". Daneben gab es keine weiteren Mehrfachgewinner.
Schaut man auf die Publisher, so hatte Sony Interactive Entertainment eindeutig die Nase vorne. Dank weiterer Auszeichnungen für "Ratchet & Clank" und "The Last Guardian" ging der PS4-Plattformhersteller mit insgesamt sechs Awards heim. Es folgen Activision/Blizzard und Playdead mit vier bzw. drei Trophären. Nintendo kann sich indiekt über zwei Preise für "Pokémon Go!" und "Pokémon Sonne/Mond" freuen und Ubisoft über Awards für "Eagle Flight" und "Steep". Jeweils ein Award ging an 2K Games, Bandai Namco, Bethesda, Capcom, Electronic Arts, Microsoft sowie den polnischen Entwickler und Publisher Superhot.