Mit Peter Moore verlässt eine der schillernsten Personen die internationale Gamesbranche. Oder doch nicht? Der langjährige EA-Manager Moore wechselt als CEO zum FC Liverpool und unter Fußball-Clubs grassiert derzeit das eSport-Fieber.

Peter Moore verlässt Electronic Arts und die Gamesbranche! Der langjährige Branchenmanager wechselt als CEO zum britischen Fußballclub FC Liverpool und wird damit Chef von Jürgen Klopp. Dies gab der Club jetzt bekannt. Die Ernennung Moores sei Abschluss einer längeren Reorganisation des Top-Managements, heißt es aus der Anfield Road.

Tatsächlich ist der Wechsel aus vielen Gründen bemerkenswert. Zum einen verliert die Branche einen der erfahrensten, aktiven Manager. Peter Moore arbeitete in seiner Karriere unter anderem für Sega, Microsoft und zuletzt Electronic Arts. Er verantwortete in den USA mehrere Konsolenstarts und stellte bei EA die Studiostruktur neu auf und war zuletzt für den Bereich eSports verantwortlich.

Moore letzte Aufgabe bei EA könnte mit ein Grund für den Wechsel sein. Denn immer mehr klassische Sportvereine und vor allem auch Fußballvereine entdecken den eSport als Spielwiese für sich, um junge und jugendliche Fans anzusprechen. Moore, der inzwischen 61 Jahre als ist und die letzten Jahrzehnte in den USA lebte, könnte es aber auch einfach nur in die Heimat zurückziehen. Er wurde 1955 in Liverpool geboren.

Share this post

Written by

Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.
Gaming Without Borders Awards 2026
The winners and presenters of the Gaming ohne Grenzen Awards 2026 (from left to right): Saskia Moes (Gaming ohne Grenzen), Marlene Beilharz (accessibility campaigner), Sven Radtke (Gaming ohne Grenzen), Patricia Mendes (Games for Blind Gamers Jam), Markus Sindermann (Managing Director of the Centre for Youth Media Culture in North Rhine-Westphalia), Charlotte Zapfe-Wildemann (neoludic games), Linda Scholz (Gaming ohne Grenzen), Stefan Wilhelm (Inclusive Gaming), David Zapfe-Wildemann (neoludic Games), Maurice Andreas (neoludic games), Anni Pekie (accessibility consultant) and Melanie Eilert (inclusion campaigner) (c) Martin Scherag Photography / congstar

Gaming Without Borders Awards 2026

By Marcel Kleffmann 1 min read