Nach Meinung von Arne Peters, Segment Manager Consumer Software & Solutions für die EMEA-Region bei Intel, müssen sich Entwicklerstudios auf einige einschneidende Veränderungen in ihrer Arbeit vorbereiten.

Den Entwicklern von Computer- und Videospielen stehen einschneidende Veränderungen ins Haus. Wie Arne Peters, Segment Manager Consumer Software & Solutions für die EMEA-Region bei Intel, in seiner Keynote zur Eröffnung der Entwicklerkonferenz Quo Vadis darlegte, werde sich die Entwicklungsarbeit schon bald entscheidend verändern. Besonders die Einführung so genannter Multicore-Prozessoren, die dank mehrerer Prozessorkerne verschiedene Aufgaben gleichzeitig bearbeiten könnten, stelle die Entwickler vor neue Herausforderungen. Peters verglich die Bedeutung mit dem Wechsel von 2D- zu 3D-Grafik, der die Spielewelt in den Neunzigerjahren revolutionierte.

Von entscheidener Bedeutung sei zudem der asiatische Markt, der noch zu häufig von westlichen Entwicklern links liegen gelassen werde. Hier schlummere Potential, das nur darauf warte, genutzt zu werden. So gebe es beispielsweise in China mittlerweile mehr als 200.000 Internetcafés, in denen neben dem Surfen hauptsächlich gespielt werde. Jedes dieser Cafés verfüge im Schnitt über 50 PCs, also 10.000.000 Rechner, auf denen regelmäßig gespielt werde. Ambitionierte Entwickler müssten sich diesem Markt widmen, forderte Peters.

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