PlayStation 3 hat SCE-Bilanz fest im Griff
Investitionen in Forschung und Entwicklung schmälerten im abgelaufenen Geschäftsjahr den Gewinn von Sony Computer Entertainment. Doch obwohl PlayStation 3 ihre Schatten bereits vorauswirft, lief das Geschäft mit dem Vorgängermodell äußerst stabil.
Dank steigender Abverkäufe von PlayStation Portable-Hard- und Software sowie eines weiterhin stabilen Geschäfts mit PlayStation 2 verzeichnete Sony Computer Entertainment (SCE) im zum 31. März beendeten Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 31,4 Prozent auf 958,6 Mrd. Yen (rund 6,73 Mrd. Euro). Vor allem in Europa und den USA stiegen die PSP-Verkäufe Unternehmensangaben zufolge an. Derweil erfreut sich PlayStation 2 nahezu ungebrochener Beliebtheit. Lediglich in Japan wurde ein leichter Rückgang bei den Softwareabsätzen verzeichnet.
Auf der Kostenseite sorgten vor allem die erheblichen Investitionen in Forschung und Entwicklung, mit denen SCE die Markteinführung der PlayStation 3 vorantreibt, für rückläufige Gewinne. Um ganze 79,7 Prozent von 43,2 Mrd. (ca. 303 Mio. Euro) auf 8,7 Mrd. Yen (rund 61 Mio. Euro) sackte der Überschuss ab. 16,22 Mio. Stück PS2-Hardware und 14,06 Mio. PSP-Geräte wurden in den vergangenen zwölf Monaten ausgeliefert. Im Softwarebereich verbuchte der Konsolenhersteller bei PS2 eine um 29 Mio. auf 223 Mio. Stück rückläufige Auslieferungsmenge, während die Auslieferung von PSP-Software auf 41,6 Mio. Einheiten anstieg.
Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März 2007 wird mit einem neuerlichen Umsatzwachstum gerechnet. Bewerkstelligt werden soll dies vor allem durch die Markteinführung von PlayStation 3 im November dieses Jahres. Die im Zuge eines Konsolenlaunches anfallenden Kosten werden aber den Gewinn aufzehren. SCE rechnet daher damit, das laufende Geschäftsjahr klar im roten Bereich abzuschließen.