Pro- und MakroMärkte schreiben weiter rote Zahlen
Die britische Handelskette Kingfisher steigerte im ersten Halbjahr 2002 für den gesamten Konzern sowohl Umsatz als auch Gewinn. Die deutschen Töchter Pro- und MakroMarkt schreiben hingegen weiter rote Zahlen.
Kingfisher gab heute die Zahlen für das erste Halbjahr 2002 bekannt. Demnach konnte die britische Handelskette den Umsatz im gesamten Konzern um 10,1 Prozent auf insgesamt 5,072 Mrd. Pfund (8,016 Mrd. Euro) steigern. Der Einzelhandelsgewinn beträgt 294,3 Mio. Pfund (465,15 Mio. Euro). Das sind 19,8 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Bilanz der deutschen Kingfisher-Töchter Pro- und MakroMarkt mit insgesamt 189 Filialen sieht für das erste Halbjahr 2002 hingegen nicht so gut aus: Der Umsatz ging um 20,4 Prozent zurück und beläuft sich auf 226,9 Mio. Pfund (358,63 Mio. Euro) im Vergleich zu 285 Mio. Pfund (450,45 Mio. Euro) im ersten Halbjahr 2001. Zwar wurden 7,7 Prozent weniger Verlust als noch im ersten Halbjahr 2001 verzeichnet, dennoch beträgt dieser 21,6 Mio. Pfund (34,14 Mio. Euro).