Professoren wehren sich gegen "Anti-Videospielgesetz"
33 Professoren internationaler Lehrinstitute haben sich in einem offenen Brief gegen einen Gerichtsentscheid aus dem US-Bundesstaat Missouri ausgesprochen.
33 Professoren internationaler Lehrinstitute haben sich in einem offenen Brief gegen einen Gerichtsentscheid des Federal Court of Missouri ausgesprochen. Das Bundesgericht hat Mitte April ein Urteil aus der Hauptstadt St. Louis bestätigt, demzufolge Minderjährige für den Erwerb eines Videospiels mit gewalttätigen Inhalten die Zustimmung ihrer Erziehungsberechtigten benötigen. Die Lehrstuhlinhaber, unter anderem vom Massachusetts Institute of Technology, der University of California und der London University, vermuten dahinter eine Form der Zensur. "Bemühungen, realer Gewalt mit der Zensur von Unterhaltungsinhalten zu entgegnen, sind vollkommen fehlgeleitet", so die Professoren. "Die meisten Studien und Experimente in Bezug auf Videospiele mit gewalttätigem Inhalt konnten keine negativen Effekte belegen."