Mit der Einführung der PlayStation 3 (PS3) ist Sony Computer Entertainment weit entfernt vom Cashcow-Status vergangener Tage. Die Launchkosten belasteten das Ergebnis erheblich, weshalb ein operativer Verlust in Milliarden-Yen-Höhe anfiel.

Sony Computer Entertainment häufte im zum 31. Dezember beendeten dritten Quartal bei steigenden Umsätzen einen operativen Verlust in Höhe von 54,2 Mrd. Yen (rund 342 Mio. Euro) an. Vom Cashcow-Status vergangener Tage ist die Spieledivision des Sony-Konzerns derzeit vor allem aufgrund der erheblichen Belastungen des PlayStation-3-Starts weit entfernt. Noch im Vorjahr, als bereits die Kosten aus Forschung und Entwicklung den Gewinn schmälerten, wurde noch ein operatives Einkommen von 67,8 Mrd. Yen (ca. 619 Mio. Euro) verbucht. Der Umsatz aus dem Weihnachtsquartal 2006 beläuft sich auf 442,8 Mrd. Yen, was in etwa 2,8 Mrd. Euro entspricht und gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 5,6 Prozent darstellt.

Derweil vollzieht sich auf der Hardware-Seite langsam aber sicher der Generationswechsel. Von PlayStation 3 wurden seit Launch bis Ende Dezember über 1,84 Mio. Einheiten in die japanischen und nordamerikanischen Märkte geliefert. Die Auslieferung des Vorgängermodells ging im gleichen Zeitraum um 1,25 Mio. Einheiten auf 4,11 Mio. Konsolen zurück. Dramatisch wurde die PlayStation-Portable-Auslieferung gedrosselt: Fanden im Vorjahr noch weit über sechs Mio. PSP-Modelle in den internationalen Handel, so waren dies zwischen Oktober und Dezember 2006 nur noch 1,76 Mio. Geräte.

Und auch am Softwareabsatz lässt sich der Generationswechsel ablesen. Während gut 15 Mio. PS2-Spiele weniger als im Vorjahr ausgeliefert wurden, stieg die PS3-Software-Auslieferung von null auf 5,2 Mio. Units an. Gefragt waren auch Spiele für PSP, von denen über 21,2 Mio. Stück ausgeliefert wurden, ein Plus von 4,1 Mio. Einheiten im Jahresvergleich.

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