Auf dem PlayStation Meeting gab Sony Computer Entertainment beeindruckende Zahlen zu den bisherigen Verkaufserfolgen der PlayStation-Familie bekannt.

Auf dem PlayStation Meeting gab Sony Computer Entertainment (SCE) der internationalen Presse und Analysten Einsichten in den Stand der Dinge und Aussichten auf die Zukunft mit PlayStation 3. Seine Vormachtstellung im Konsolenmarkt untermauerte der Elektronikkonzern mit beindruckenden Shippmentzahlen der PlayStation-Familie. So lieferte der Konzern verschiedenen US-Medien zufolge mit Stichtag 20. Juli 91,62 Mio. PS2-Konsolen weltweit aus. Davon gingen 37 Mio. in die USA, 21,41 Mio. nach Japan und 33,21 Mio. nach Europa. Über 863 Mio. Einheiten PS2-Software wurden mittlerweile weltweit ausgeliefert. Mit 395 Mio. Stück führt auch hier der US-Markt. In Europa wurden 292 Mio. und in Japan 176 Mio. Software-Einheiten in den Handel gebracht. Rechnet man die Zahlen für PSone- und PS2-Software zusammen, liegt Sony bei über 1,822 Mrd. Stück ausgelieferte Software weltweit.

Von solchen Zahlen ist der Konzern im Handheldmarkt freilich noch weit entfernt. Dennoch zeugen die Zahlen für PlayStation Portable (PSP) von einem guten Start in das umkämpfte Marktsegment. Bislang lieferte Sony 5,07 Mio. PSP in Japan und Nordamerika aus. Von den 48 derzeit erhältlichen Spielen wurden 11,2 Mio. Kopien ausgeliefert. Nicht ganz so gefragt waren UMD-Filme: während in den USA 4,3 Mio. Stück ausgeliefert wurden, fanden in Japan lediglich 400.000 Kopien einen Käufer.

Wenig neues gab es zur PlayStation 3 zu vermelden. Jedoch bekräftigte Sony in Person von SCE-Chef Ken Kutaragi die Hochpreisstrategie zur Einführung der Konsole. "Ich werde den Preis hier nicht nennen. Ich kann aber bestätigen, dass die Konsole teuer sein wird", so Kutaragi. Als belastend gelten die Produktionskosten, die durch Blu-ray-Laufwerk und Cell-Chip in die Höhe getrieben werden. Die High-End-Komponenten sieht Sony aber zeitgleich als große Stärke der Konsole an. Über die kommenden zehn Jahre soll das neue Konsolen-Flaggschiff am Markt erfolgreich sein. Dabei ist damit zu rechnen, dass auch die Produktionskosten zügig sinken werden. Ist die Massenproduktion erst einmal angelaufen, werden auch Blu-ray-Laufwerk und Cell-Chip preiswerter werden.

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