PS3-Verzögerung ohne langfristige Folgen
Die Verzögerung des Verkaufsstarts hat keinerlei Einfluss auf den Erfolg der PlayStation 3. Das sagt zumindest Michael Ephraim, Sony Managing Director Neuseeland und Australien.
Der in den Pal-Territorien auf März 2007 verschobene Verkaufsstart der PlayStation 3, wird auf lange Sicht keinerlei Einfluss auf den kommerziellen Erfolg der Konsole haben. Dessen ist sich Michael Ephraim, Sonys Managing Director Neuseeland und Australien, sicher. Gegenüber "Gamespot" bezeichnete er die Verzögerung als "nicht ideal", betonte aber, dass nahezu keine Vorbestellung zurückgezogen wurde. Der Kampf neuer Konsolensysteme ziehe sich über einen Zeitraum von fünf bis sechs Jahren hin. "Auf lange Sicht spielt die Verzögerung über Weihnachten keine große Rolle."
Für das Saisongeschäft erwartet Ephraim ohnehin beachtliche Umsätze mit der PlayStation 2. 200.000 Einheiten will man bis Weihachten in Australien verkaufen und somit das Konsolengeschäft dominieren. Die Preissenkung auf knapp 200 Australische Dollar (ca. 120 Euro) begünstigt den Erfolg gegenüber anderen Systemen wie Wii und Xbox 360, da "viele Kunden einfach nicht so viel Geld ausgeben können". Den Fokus legt Sony für das Weihnachtsgeschäft auf Gesellschaftsspiele wie "EyeToy", "Buzz!" und "SingStar".