Rage realisiert Kapitalerhöhung
Der arg gebeutelte britische Publisher Rage hat eine Kapitalerhöhung durch die Ausgabe von Angebots- und Bezugsaktien realisiert. Das erlöste Kapital von rund 7,7 Mio. Euro soll in erster Linie zur Deckung von Kreditlinien eingesetzt werden.
Rage Software hat durch die Ausgabe von Angebots- und Bezugsaktien an der Londoner Börse ein Kapital von rund 7,7 Mio. Euro generieren können. Die vom Hauptkreditgeber Bank of Scotland geforderten Mindesterlöse wurden damit erreicht. Das Institut machte vom Erfolg der Emission die Weiterführung seiner Kreditlinien abhängig. Rage steht mit rund 9,8 Mio. Euro bei den Schotten in der Kreide. "Wir haben jetzt die Möglichkeit, unsere in den letzten 18 bis 24 Monaten getätigten Produktinvestments voll auszuschöpfen und Rage erfolgreich auf den Weg zum führenden Spieleentwickler und -publisher zu bringen", kommentierte Managing Director Paul Finnegan den Börsenerfolg.