Rekordumsätze für Best Buy
Die US-Handelskonzern hat im finalen Geschäftsbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr Rekordumsätze ausgewiesen. Der Gewinn brach jedoch deutlich ein.
Der US-Handelskonzern Best Buy hat seine finalen Zahlen für das am 1. März abgeschlossene Geschäftsjahr vorgelegt. Der Konzernumsatz stieg um 18 Prozent auf 20,9 Mrd. Dollar und liegt damit unter dem Wert, den Best Buy als vorläufiges Ergebnis ausgewiesen hatte. Das immer noch große Umsatzplus geht vor allem auf das Konto von Neueröffnungen. Flächenbereinigt erzielte das Unternehmen ein Umsatzplus von 2,4 Prozent. Die Umsatzbringer im Sortiment waren nach Unternehmensangaben Digitalkameras, DVD-Filme und Videospiele. Der Umsatz mit Desktop-PCs und Musik sei hingegen zurückgegangen. Das ausgewiesene Ergebnis von Best Buy konnte mit der Umsatzentwicklung nicht mithalten. Während der operative Gewinn sich nur marginal gegenüber dem Vorjahr verringerte, ging das Nettoergebnis sehr deutlich zurück. Der Nettogewinn betrug nur noch 30 US-Cent pro Aktie. Im Vorjahr hatte der Wert noch bei 1,75 Dollar gelegen. Begründet wurde der Gewinneinbruch mit Sonderkosten in Höhe von 441 Mio. Dollar. Für das angelaufene Geschäftsjahr erwartet Best Buy eine weiterhin positive Umsatzentwicklung. Zwar werde die flächenbereinigte Umsatzsteigerung ähnlich gering ausfallen, durch Neueröffnungen soll der Konzernumsatz jedoch um elf bis 13 Prozent auf rund 23,5 Mrd. Dollar steigen.
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