Restrukturierungen kosten VUG 90 Mio. Euro
Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres verdreifachte sich der operative Verlust von Vivendi Universal Games gegenüber dem Vorjahr. Zusätzliche Kosten durch Maßnahmen für Restrukturierungen werden von den Franzosen als Grund angeführt.
Die eingeleiteten Restrukturierungen bei Vivendi Universal Games kommen der Spielesparte des französischen Konzerns teuer zu stehen. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres verdreifachte sich der operative Verlust gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund der hohen außerordentlichen Kosten stieg der Fehlbetrag von 52 Mio. Euro im Vergleichszeitraum auf nun 156 Mio. Euro. Dabei wurden allein für den Unternehmensumbau gut 90 Mio. Euro aufgewendet. Neben der Installation eines neuen Managementteams war das erste Halbjahr durch Einsparungen in nahezu allen Bereichen gekennzeichnet. So wurde die Belegschaft allein in den Vereinigten Staaten um gut 40 Prozent reduziert. Zudem mussten einige eingestellte Projekte in der Bilanz abgeschrieben werden.