Rund 300 Millionen Euro weniger Umsatz für Ceconomy in Q2
Die Mutter von MediaMarkt und Saturn hat dank Corona weiterhin sinkende Zahlen, obwohl das Online-Geschäft sich mehr als verdoppelt hat. Im Halbjahresvergleich legt das Unternehmen hingegen zu.
Kurz nach der Ankündigung eines neuen CEOs veröffentlichte Ceconomy die Zahlen für das zweite Quartal seines Geschäftsjahres sowie für das Halbjahr insgesamt. Im Q2 muss der MediaMarkt-Saturn-Mutterkonzern vor allem durch die längere Schließung der Geschäfte in Deutschland aufgrund der Corona-Maßnahmen Verluste einstecken. So sank der Umsatz von 4,631 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2019/20 auf 4,322 Milliarden Euro.
Entgegenwirken konnte dem unter anderem die weitere Öffnung der Läden in Ländern wie Spanien, Schweden oder der Türkei, staatliche Unterstützung wie Kurzarbeitergeld oder auch der florierende Online-Handel. Um 146,5 Prozent war letzterer angestiegen und mit 2,1 Milliarden Euro verantwortlich für fast die Hälfte des Umsatzes.
"Der zweite Lockdown ist deutlich länger und tiefgreifender als der erste vor einem Jahr. Dass wir das zweite Quartal trotz allem insgesamt gut gemeistert und nur leicht unter Vorjahr abgeschlossen haben, belegt die Resilienz unseres Omnichannel-Geschäftsmodells. Die gute Entwicklung in Ländern, die nicht von Marktschließungen betroffen sind, zeigt: Wir haben viel Potential. In unserem Transformationsprozess sind wir trotz massiver staatlich verordneter Einschränkungen weiterhin 3/4 auf Kurs", kommentiert CEO Dr. Bernhard Düttmann.
Das Geschäftshalbjahr insgesamt schließt für Ceconomy auf einer ähnlich positiven Note. So gab es dank des guten ersten Quartals ein Umsatzplus von 333 Millionen Euro auf 11,786 Milliarden Euro.