Mit "GameJack 5" gibt S.A.D. dem Käufer ein Werkzeug in die Hand, das problemlos auch kopiergeschützte Spiele für PC, PSone und PlayStation 2 vervielfältigt. Der integrierte Spielestarter ermöglicht zudem das Spielen ohne CD oder DVD.

S.A.D. geht rigoros gegen Raubkopierer vor, die die Produkte des Ulmer Softwarehauses feilbieten. Dennoch hat das Unternehmen kein Problem damit, Kopierprogramme anzubieten. Mit "GameJack 5" veröffentlicht S.A.D. nun die neueste Version einer Software, die auch kopiergeschützte Spiele für PC, PSone und PlayStation 2 vervielfältigt. "GameJack 5" sei mit allen modernen Kopierschutzverfahren vertraut und umgehe diese problemlos, so S.A.D. Brandneu ist der integrierte Spielestarter, den S.A.D.-Pressesprecher Robert Knapp selbst als "Albtraum der Spieleindustrie" bezeichnet. Mit dem Tool ist es möglich, ein Spiele-Image auf der Festplatte zu hinterlegen, sodass zum Starten nicht mehr die Original-CD oder -DVD benötigt wird. Rechtlich sieht man sich dabei auf der sicheren Seite. Wie das Unternehmen mitteilte, verbiete das neue Urheberrecht zwar das Umgehen von "wirksam technischen Maßnahmen" zum Urheberschutz. Bei Computerprogrammen finde die Vorschrift aber keine Anwendung. Diese Form der Sicherheitskopie sei somit erlaubt.

Mehr zum Thema

Share this post

Written by

Gaming Without Borders Awards 2026
The winners and presenters of the Gaming ohne Grenzen Awards 2026 (from left to right): Saskia Moes (Gaming ohne Grenzen), Marlene Beilharz (accessibility campaigner), Sven Radtke (Gaming ohne Grenzen), Patricia Mendes (Games for Blind Gamers Jam), Markus Sindermann (Managing Director of the Centre for Youth Media Culture in North Rhine-Westphalia), Charlotte Zapfe-Wildemann (neoludic games), Linda Scholz (Gaming ohne Grenzen), Stefan Wilhelm (Inclusive Gaming), David Zapfe-Wildemann (neoludic Games), Maurice Andreas (neoludic games), Anni Pekie (accessibility consultant) and Melanie Eilert (inclusion campaigner) (c) Martin Scherag Photography / congstar

Gaming Without Borders Awards 2026

By Marcel Kleffmann 1 min read