Es war abzusehen, dass sich der Hardwareengpass bei PlayStation 2 auf die Umsatz- und Gewinnzahlen von Sony Computer Entertainment auswirken wird. In der Quartalsbilanz weist der Elektronikkonzern daher für die Spielesparte einen Umsatzrückgang im Jahresvergleich von fast einem Viertel aus.

In der Quartalsbilanz von Sony Computer Entertainment für das am 31. Dezember beendete dritte Quartal lassen sich die Auswirkungen der schleppenden Hardwareversorgung im Weihnachtsgeschäft in Zahlen ablesen. Aufgrund des Engpasses sowie der Hardwarepreissenkungen im vergangenen Jahr in Europa, Nordamerika und Japan ist der Umsatz der Spielesparte des Elektronikkonzerns um 23 Prozent auf 282,6 Mrd. Yen (ca. 2,1 Mrd. Euro) gesunken. Auch die weiter steigende Softwarenachfrage in allen wichtigen Territorien konnte die Entwicklung nicht stoppen.

Beim operativen Gewinn musste SCE ebenso ein deutliches Minus verkraften. Wurden im vergangenen Jahr noch 70,5 Mrd. Yen (rund 522 Mio. Euro) Gewinn bilanziert, so liegt dieser Wert nun bei 44,6 Mrd. Yen (ca. 330 Mio. Euro). Ein Rückgang um 36,8 Prozent.

Die Produktion von PS2-Hard- und Software lief im vergangenen Quartal auf Hochtouren. Insgesamt 7,39 Mio. Geräte wurden an den Handel ausgeliefert - gut 560.000 mehr als im Vorjahresquartal. Vom Vorgängermodell PSone lieferte SCE immerhin noch 840.000 Konsolen aus (minus 180.000); das bislang nur in Japan erhältliche PSP-Handheld brachte es im dritten Quartal auf 510.000 ausgelieferte Einheiten. Weiterhin steigend ist die Softwareauslieferung: 109 Mio. PlayStation-2-Spiele gingen in den Handel. Das sind fünf Mio. mehr als noch im dritten Quartal 2003. 1,3 Mio. Stück PSP-Software und immerhin noch drei Mio. Einheiten PSone-Software wurden vom Handel geordert.

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