SCE: Kunden warten auf neue PS2
Nach der Ankündigung, ab Herbst das neue, kleinere PlayStation-2-Modell anzubieten, sind die Hardwareverkäufe bei Sony Computer Entertainment zurückgegangen. Der Umsatz fiel um 25,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Sony Computer Entertainment hat im am 30. September abgeschlossenen zweiten Quartal einen Umsatz von gut 119,6 Mrd. Yen (rund 879 Mio. Euro) zum Konzernumsatz beigesteuert. Gegenüber dem Vorjahr (161,3 Mrd. Yen; 1,2 Mrd. Euro) entspricht dies einem Rückgang um 25,8 Prozent. Der Einbruch resultiert in erster Linie aus sinkenden Hardwareverkäufen. Kunden weltweit warten zurzeit ab, bis überall das neue, kleinere PS2-Modell zu haben ist. Demgegenüber steht ein deutlicher Zuwachs bei den Softwareverkäufen. Letztendlich konnte aber auch die hohe Nachfrage nach Software einen Einbruch im operativen Ergebnis nicht verhindern. Nach 2,2 Mrd. Yen (ca. 16,2 Mio. Euro) Gewinn im Vorjahr, musste nun ein geringer operativer Verlust hingenommen werden. Dieser fiel aber derart klein aus, dass SCE in der Bilanz ein ausgeglichenes Ergebnis ausweisen kann.
Im zweiten Quartal wurden 1,99 Mio. PlayStation 2 ausgeliefert. Gegenüber den 6,79 Mio. aus dem Vorjahr ein deutliches Minus. Allerdings betont Sony, dass dieser Rückgang strategische Gründe hat. In Vorbereitung auf den Launch des neuen Konsolenmodells wird die Produktion der "alten " PS2 stufenweise zurückgefahren. Ganz anders sieht das Bild hingegen bei den Software-Shipmentzahlen aus. Hier kann SCE auf 56 Mio. Einheiten verweisen - ein Plus von zwölf Mio. Stück gegenüber dem Vorjahr.
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