SCE-Umsatz sinkt um 18 Prozent
Die PlayStation 2 war im vergangenen Geschäftsjahr in den Vereinigten Staaten weniger gefragt als in den vorherigen Jahren. Auch steigende Verkäufe in Japan und Europa konnten Sony Computer Entertainment nicht vor einem 18-prozentigen Umsatzminus bewahren.
Sony Computer Entertainment musste im vergangenen Geschäftsjahr (Ende: 31. März) einen deutlichen Rückgang bei Umsatz und Gewinn verbuchen. Sinkende Hardware-Preise und ein geringerer Absatz an PlayStation-2-Konsolen in den Vereinigten Staaten brachten ein Umsatzminus von 18,3 Prozent - von 955 Mrd. Yen (rund 7,4 Mrd. Euro) auf 780 Mrd. Yen. (ca. sechs Mrd. Euro). Auch die gestiegene Nachfrage nach Hard- und Software in Europa und Japan konnte die Entwicklung nicht stoppen. Das operative Ergebnis gab von 112 Mrd. Yen (ca. 869 Mio. Euro) im Vorjahr um 40 Prozent auf 67 Mrd. Yen (rund 520 Mio.Euro) nach. Neben den geringeren Umsätzen zeichnen verstärkte Investitionen in Forschung und Entwicklung für das Minus verantwortlich. In den vergangenen zwölf Monaten lieferte SCE gut 20,1 Mio. Einheiten PS2-Hardware (-2,42 Mio.) und gut 222 Mio. Einheiten PS2-Software (+32 Mio.) aus. Die Auslieferungsmenge für Hard- und Software bei PSone sank um 3,47 Mio. beziehungsweise 29 Mio. Einheiten.