SCED reagiert auf Vorwürfe
Sony Computer Entertainment hat auf die Vorwürfe der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs reagiert. Demnach seien die vorgebrachten Anschuldigungen faktisch falsch und die Aktion zudem bereits abgeschlossen.
Sony Computer Entertainment Deutschland (SCED) hat auf die kürzlich erhobenen Vorwürfe der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs reagiert. Im Einzelnen stellt SCED klar, keineswegs sei ein "blutgetränkter Stofffetzen" in der Werbeaktion zu "SOCOM II" eingesetzt worden. Vielmehr habe das Mailing ein rechteckiges Stück Stoff im Army-Style enthalten. Zudem sei die Aktion bereits seit dem 5. April abgeschlossen "Wir haben mit dieser Werbeaktion lediglich die Gamer angesprochen, die auch,Socom' oder ähnliche Spiele dieses Genre spielen. Wir haben das Mailing bewusst nicht an die über sieben Mio. PlayStation-Besitzer in Deutschland gerichtet. Von,Socom I' haben wir in Deutschland über 50.000 Stück verkauft, zahlreiche Käufer haben sich direkt mit Altersangaben registrieren lassen. Das Spiel hat eine Alterseinstufung ab 16 Jahren, und wir haben auch hier unsere Werbeaussendung ausschließlich auf über 16-Jährige beschränkt, die sich explizit bei uns registriert haben", stellt SCED-Chef Manfred Gerdes klar. Insgesamt seien rund 15.000 Personen angeschrieben worden. Ca. 15 Beschwerden sind laut SCED in den vergangenen Tagen infolge der Aktion in Neu-Isenburg eingegangen. Wie Gerdes versicherte, werde sich SCED mit jedem Beschwerdeführer persönlich in Verbindung setzten.