FIFA-Spiele von EA Sports verschwinden aus den Digitalstores
Das Ende einer sehr langen Partnerschaft zum Launch von "EA Sports FC 24". Electronic Arts hat alle FIFA-Games der letzten Jahre aus den digitalen Stores auf PC und Konsolen entfernt.
Kurz vor dem Launch von "EA Sports FC 24" am 29. September 2023 hat Electronic Arts allem Anschein nach alle FIFA-Games aus den digitalen Vertriebsplattformen auf PC und Konsolen entfernt. Alle FIFA-Spiele von "FIFA 14" bis "FIFA 23" sind nicht mehr im PlayStation Store, im Microsoft Store, im Nintendo eShop, auf Steam und im Epic Games Store erhältlich. Auch die Links auf der Website von "FIFA 23" führen ins Leere, nur EA-Play-Abonnenten haben noch Zugriff auf den Titel.
Auf Steam ist folgender Hinweis zu lesen, sofern man auf die Produktseite gelangt: "Auf Anfrage des Publishers ist EA Sports FIFA 23 nicht mehr auf Steam gelistet und wird nicht mehr in der Suche erscheinen." Laut SteamDB wurde diese Änderung bereits am 21. September 2023 vorgenommen worden, entsprechend zum Ultimate-Vorabzugang von "EA Sports FC 24".
Dieser Schritt markiert das Ende der zuletzt 2013 verlängerten Partnerschaft zwischen Electronic Arts und der FIFA. In Medienberichten hieß es, dass die Differenzen wohl in erster Linie beim Geld lagen, aber auch beim Umfang der Exklusivität für EA (GamesMarkt berichtete). Der Weltfußballverband plant, dass Ende des nächsten Jahres "FIFA 25" erscheinen soll. Gerüchte ranken sich um 2K Sports als möglichen neuen Partner für das Prestigeprojekt. Offiziell angekündigt wurde bisher aber nichts.
"Mit EA Sports FC treten wir in eine neue Ära ein. Wir wollen unsere globale Spielergemeinschaft dort abholen, wo sie ist, um den Spielenden die größtmögliche Auswahl zu bieten und das authentischste Fußballerlebnis zu schaffen, das es gibt", sagt Nick Wlodyka, SVP & GM, EA Sports FC. "EA Sports FC Mobile ist der Schlüssel, um eine neue Ebene des Engagements zu erschließen, das FC-Ökosystem für unsere Spieler:innen zu bereichern und unseren Weg in eine fanorientierte Zukunft fortzusetzen."