Schicksal der Titus-Töchter ungewiss
Französischen Medienberichten zufolge besteht keine Hoffnung mehr für den Publisher Titus Interactive. Die Zukunft der internationalen Tochterfirmen ist ungewiss.
Es sollte eine Erfolgsgeschichte wie die von Ubisoft oder Infogrames werden: Mit Geld von der Pariser Börse bauten die Gebrüder Caen, Gründer von Titus Interactive, ein internationales Vertriebsnetz auf, in das auch bekannte Namen wie Interplay oder Avalon integriert wurden. Nun steht das Unternehmen vor dem Aus. Französischen Medienberichten zufolge hat der für die Insolvenz zuständige Richter das Verfahren vorzeitig beendet. Eine Rettung des Unternehmens sei ausgeschlossen.
Während für die französischen Tochterunternehmen von Titus Interactive sofort ein Gläubigerschutzverfahren eröffnet wurde, ist die Zukunft der internationalen Unternehmen, die zur Titus-Gruppe gehören bzw. an denen Titus beteiligt ist, ungewiss. Zunächst wird der Betrieb unvermindert weiter laufen, auch in Deutschland: Die beiden deutschen Avalon-Gesellschaften sind der britischen Avalon Interactive zugeordnet.