Das "National Institute on Media and the Family" hat in Washington seinen jährlichen "Video and Computer Game Report" vorgelegt.

Das "National Institute on Media and the Family" hat in Washington seinen jährlichen "Video and Computer Game Report" vorgelegt. Der Präsident des Instituts, David Walsh, bilanzierte darin u. a. die Umsetzung des Maßnahmenkatalogs zum Jugendschutz. Im Beisein des zuständigen Senators Joseph Lieberman wurde dem US-Handel kein gutes Zeugnis ausgestellt. Walsh forderte die Unternehmen auf, sich an der Aufklärung der Öffentlichkeit über das ESRB-Ratingsystem zu beteiligen. Laut Branchenmagazin "GameWeek" hat Walsh dabei kein Blatt vor den Mund genommen. Viele Händler hätten seiner Meinung nach versagt, effektive Barrieren aufzubauen, um Jugendliche daran zu hindern, für sie ungeeignete Softwareprodukte zu erwerben. In einer ersten Stellungnahme verwies die Interactive Entertainment Merchants Association (IEMA) auf ihre Kooperationsbereitschaft mit Lieberman und dem Institut. In den letzten Monaten hätten eine Reihe von Retailmärkten ihre Instore-Politik den Vorgaben angepasst.

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