Bundeskanzler Gerhard Schröder hat in seiner Eröffnungsrede zur Nürnberger Spielwarenmesse den Siegeszug von Computerspielen für Kinder begrüßt.

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat in seiner Eröffnungsrede zur Nürnberger Spielwarenmesse den Siegeszug von Computerspielen für Kinder begrüßt. Elektronische Spiele würden Kinder mit wichtigen Bereichen des Erwerbslebens vertraut machen, so der Kanzler und SPD-Vorsitzende. Als zweiter Redner am gestrigen Eröffnungstag der weltweit größten Spielwarenmesse warb der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber für eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft. Im Rahmen der Feierlichkeiten zog zudem der Bundesverband des Spielwaren-Facheinzelhandels (BVS) Bilanz. Im vergangenen Jahr sei der Umsatz um knapp ein Prozent gestiegen. Insgesamt rechnet der BVS für 2000 mit einem Umsatz von sechs Mrd. Mark. Das Marktvolumen verteile sich dabei mit 4,8 Mrd. Mark auf das klassische Sortiment und mit 1,2 Mrd. Mark auf Videospiele. Doch es gab nicht nur eitel Sonnenschein: Während des Kanzlerbesuchs protestierte der Landesverband Bayerischer Transportunternehmen gegen die Ökosteuer. Rund 150 Lastwagen blockierten nach Polizeiangaben einige Zufahrtsstraßen zum Messegelände.

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