Schwacher Dollar bremst Infogrames aus
52,3 Prozent des Gesamtumsatzes generierte die Atari-Dachgesellschaft Infogrames Entertainment im abgelaufenen Geschäftsjahr in den USA. Dabei machte den Franzosen vor allem der schwache Dollar zu schaffen. Der Umsatz gab im Jahresvergleich deutlich nach.
Europäische Unternehmen, die einen Großteil ihres Umsatzes außerhalb der Eurozone machen, haben mit dem schwachen Dollarkurs zu kämpfen. So auch die Atari-Dachgesellschaft Infogrames Entertainment, die nun die Bilanz für das am 31. März beendete Geschäftsjahr vorgelegt hat. Vornehmlich aufgrund der Wechselkursschwäche sank der Umsatz von 700,8 Mio. Euro aus dem Vorjahr auf nun 624,2 Mio. Euro. Mit 52,3 Prozent des Gesamtumsatzes waren die Vereinigten Staaten dabei erneut wichtigster Absatzmarkt. In Europa wurden 47,7 Prozent des Umsatzes generiert. Fortschritte erzielte Infogrames beim Schuldenabbau. Um mehr als 100 Mio. Euro auf unter 200 Mio. Euro mit Stichtag 31. März wurden die Verbindlichkeiten im letzten Jahr reduziert. Gewinn/Verlust-Zahlen veröffentlichte Infogrames noch nicht. Dennoch geht die Unternehmensführung derzeit davon aus, das Gesamtjahr mit einem operativen Gewinn von rund 20 Mio. Euro abschließen zu können. Für den 15. Juni wurden die endgültigen Zahlen angekündigt.