Sega beendet Hardwaregeschäft
Sega hat nun offiziell bekannt gegeben, künftig keine Hardware mehr herzustellen. Gleichzeitig wird ein strategischer Wechsel zum Multiplattform-Spielepublisher vollzogen.
Nach Wochen der Spekulationen hat Sega endlich einen Schlussstrich gezogen: Die Dreamcast-Produktion wird im März eingestellt. Künftig will Sega sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Spielecontent konzentrieren. Angekündigt wurden Titel für PlayStation 2 und Game Boy Advance. Weitere Plattformen, wie die Xbox, seien im Gespräch. Aber auch die Dreamcast-Besitzer sollen weiter mit neuer Software versorgt werden. Neben dem klassischen Konsolenbusiness will Sega auch andere Märkte mit Content beliefern. Bereits seit langem gibt es einen Vertrag mit Motorola. Zudem wurde jetzt ein Abkommen mit Palm geschlossen. Und auch die Technologie hinter Dreamcast soll weiter genutzt werden. Ebenfalls erst vor kurzem hatte Sega ein Abkommen mit Pace Micro, Hersteller von Settop-Boxen, geschlossen. Lesen Sie in unserer Rubrik "Background" mehr über die .