Ab April wird Sega wieder mit einer nationalen Niederlassung in Deutschland vertreten sein. Die Leitung übernimmt Markus Wiedemann.

Nach mehreren Jahren Abwesenheit kehrt Sega Anfang April nach Deutschland zurück. Wie der japanische Traditionshersteller mitteilte, befindet sich eine neue nationale Niederlassung derzeit im Aufbau. Die Leitung von Sega of Germany wird Markus Wiedemann übernehmen, bis vor kurzem General Manager von Codemasters Deutschland. Zu seinen vordringlichsten Aufgaben wird es gehören, den Marktanteil von Sega insbesondere im deutschsprachigen Raum auszubauen. Dies stelle eine entscheidende Etappe in den strategischen Zielen des Mutterkonzerns dar. "In den kommenden Monaten wird er das deutsche Team mit besonderer Konzentration auf die Bereiche Marketing und Sales aufbauen und unsere weit reichenden Pläne für den deutschsprachigen Markt konsequent umsetzen", kommentierte Mike Hayes, COO und President Sega of Europe.

Für Wiedemann bedeutet das Engagement bei Sega eine interessante Herausforderung. In Deutschland müsse Sega wieder die Annerkennung im Markt zuteil werden, die dem Namen gerecht werde: "Zusammen mit der starken Europaniederlassung und einem schnell wachsenden deutschen Team wollen wir Sega of Germany zu einer der ersten Adressen im deutschen Markt machen."

Sega war bis zum Dreamcast-Aus 2001 mit einem eigenem Team in Deutschland aktiv. Erst mit der Fokussierung auf den Softwarebereich entschloss man sich, dass Europageschäft direkt aus England zu steuern. Mit der Gründung des Deutschlandbüros zeichnet sich nun auch hierzulande der Stimmungswandel in der Geschäftspolitik Segas nach dem Zusammenschluss mit Sammy deutlich ab.

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