Sega setzt auf Lernsoftware
Um schleunigst einen Weg zurück in die Gewinnzone zu finden, will sich Sega neuen (Software-)Sparten öffnen.
Sega will sich neuen Geschäftsfeldern öffnen. In einer Pressekonferenz am Dienstag erklärte Munehiro Umemura, General Manager von Segas Future Entertainment Division, dass sich der japanische Softwarehersteller künftig auch Themen innerhalb des Non-Game-Business widmen werde. Dieser Schritt reflektiere Segas Ambitionen, sich nach dem desaströsen Aus für die Dreamcast-Hardware als reiner Softwareanbieter neu zu positionieren. "Uns hat man gesagt, dass in Sega viele versteckte Potenziale schlummern", sagte Umemura. "Wir nehmen uns diese jetzt Stück für Stück vor und bieten sie unseren Kunden an." Auf diese Weise ließe sich u. a. Entwicklungspotenzial für Lern- und Trainingssoftware entdecken. "Aus unserer grafischen Expertise, dem Know-how im Contentdevelopment und im Bereich Arcade müsste sich doch etwas machen lassen", so Umemura. Tetsu Kayama, Sega-COO, sagte zudem, dass die Restrukturierungsmaßnahmen mittlerweile greifen und die finanzielle Situation sich verbessern würde. Laut Kayama sollen die geplanten Geschäftserweiterungen in den nächsten fünf Jahren rund zehn Prozent zum Gesamtumsatz beitragen.