Für das Finanzjahr 2000 weist Sega einen Verlust in Höhe von rund 43 Mrd. Yen (ca. 840 Mio. Mark) aus. Der Umsatz stieg um 27 Prozent auf 339 Mrd. Yen (ca. 6,8 Mrd. Mark).

Für das Finanzjahr 2000 musste Sega einen Verlust in Höhe von rund 43 Mrd. Yen (ca. 840 Mio. Mark) ausweisen. Der Umsatz hingegen stieg um 27 Prozent auf 339 Mrd. Yen (ca. 6,8 Mrd. Mark). Der Verlust sei u. a. auf hohe Investitionskosten zum Release der Dreamcast in Europa und den USA zurückzuführen. Sei man in Europa und USA aber noch zufrieden mit der Verkaufsentwicklung der Konsole, stelle sich die Situation in Japan "mehr als enttäuschend" dar. Der Präsident des Sega-Konzerns, Shoichiro Irimajiri, hat die volle Verantwortung für die Verluste übernommen und wird von seinem Posten zurücktreten (wir berichteten). Druck auf Irimajiri dürfte auch von den Aktionären ausgegangen sein, denn erstmals seit der Börsennotierung des Unternehmens im Jahr 1988 will Sega keine Dividende ausschütten. Im laufenden Geschäftsjahr will Sega wieder die Gewinnzone erreichen, u. a. durch das neugegründete Online-Unternehmen Dreamarena.

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