Für "EverQuest II"-Spieler wird diesen Sommer eine offizielle Auktionsplattform gestartet, die mehr Sicherheit beim Handel mit Gegenständen und Charakteren des Games bieten soll.

Für seltene Gegenstände oder starke Charaktere aus beliebten Onlinerollenspielen werden im Netz teils Höchstpreise erzielt. Seltsame Blüten treibt der Handel mit virtuellen Gegenständen besonders in Asien, wo professionelle Händler gute Gewinne einfahren. Für mehr Sicherheit und Kontrolle will nun Sony Online Entertainment (SOE) mit "Station Exchange" sorgen. Die offizielle Auktionsplattform für Gegenstände und Charaktere aus "EverQuest II" soll Ende Juni starten. Dabei sieht man sich durchaus in einer Vorreiterrolle: "Wir reagieren nicht nur auf die Nachfrage eines beträchtlichen Teils unserer Abonnenten, sondern wir wollen auch einen Standard für Onlinespielverkäufe etablieren", sagte SOE-President John Smedley.

Betrügereien will der Betreiber bei Station Exchange möglichst ausschließen. Bietet ein Spieler einen Gegenstand zum Verkauf, wird dieser aus dem Spiel entfernt und auf einem separaten Sony-Server zwischengelagert. Erst nach der Auktion erfolgt die erneute Freischaltung. Die Plattform soll nur die Verkäufe zwischen Spielern vereinfachen, eigene Auktionen plant Sony nicht.

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By Marcel Kleffmann 1 min read