Die monatelange Suche von Empire Interactive nach einem neuen Eigner scheint beendet. Die Investmentgesellschaft Silverstar Holdings hat jetzt ein Angebot abgegeben.

Nach monatelanger Suche nach einem neuen Eigner ist Empire Interactive im Investmentunternehmen Silverstar Holdings fündig geworden. Bis zu zehn Pence je Aktie bietet Silverstar. Mit den Marken und Rechten von Empire sieht sich die Gesellschaft in der ersten Reihe der internationalen Spieleverlage. Als einer der ersten Contentlieferanten gilt das US-Studio Strategy First (u. a. "Dragon Throne - Battle Of Red Cliffs"), das schon seit längerem von Silverstar kontrolliert wird.

Dass mit der Investmentgesellschaft jetzt ein eher unbekannter Marktteilnehmer zum Zug kommen soll, überrascht. Machten in den vergangenen Monaten doch eher Namen wie Vivendi Games oder Activision die Runde, wenn es um eine Empire-Übernahme ging. Auch namhafte US-Medienkonzerne wurden mit dem vergleichsweise kleinen britischen Publisher in Verbindung gebracht. Der Übernahme freilich noch zustimmen müssen nun die Anteilseigner von Empire. Allerdings sind hier die größten Hindernisse bereits aus dem Weg geräumt. Wie Silverstar mitteilt, haben zwei Großaktionäre, die zusammen gut 62 Prozent der Empire-Anteile halten, bereits ihre Zustimmung signalisiert.

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