34,3 Millionen Menschen in Deutschland spielen Games. Mit 18,2 Millionen Nutzern ist dabei zum ersten Mal das Smartphone die beliebteste Plattform und stürzt den PC von der Spitzenposition. Rund 497 Millionen Euro wurden 2017 durch Spiele-Apps erwirtschaftet, mehr als doppelt so viel wie noch im Jahr 2014.

Insgesamt spielen rund 34,3 Millionen Menschen in Deutschland Videogames - in anderen Worten: jeder zweite Bundesbürger im entsprechenden Alter. Die beliebteste Spieleplattform stellt nun erstmals das Smartphone dar. Das geht aus einer Studie des game-Verband hervor, die sich auf Daten des Marktforschungsunternehmen GfK stützt. Rund 900.000 Menschen mehr als im Vorjahr und damit insgesamt 18,2 Millionen Deutsche nutzen das Mobilgerät, um Games zu spielen. Der PC musste sich mit nur 17,3 Millionen Nutzern von der einstigen Spitzenposition verabschieden. Die Anzahl der Spieler auf Konsolen wie PlayStation 4, Nintendo Switch oder Xbox One ist im Vergleich zum vorherigen Jahr um 200.000 auf rund 16 Millionen angestiegen. Tablets werden weiterhin von ca. 11,5 Millionen Menschen zum Spielen genutzt.

Jüngst  der deutsche Gamesmarkt erstmals die Grenze von drei Milliarden Euro Umsatz. Für dieses Wachstum sind die beliebten Smartphone- und Tabletgames maßgeblich verantwortlich. 2017  der Umsatz mit Spiele-Apps in Deutschland auf 497 Millionen Euro. 2016 waren es noch 409 Millionen Euro. Seit 2014, als noch 241 Millionen Euro erwirtschaftet wurden, hat sich der Umsatz durch Game-Apps also mehr als verdoppelt.

"Games erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Das Smartphone erreicht dabei besonders durch seine weite Verbreitung und die geringen Einstiegshürden auch viele Menschen, die zuvor wenig oder gar nicht gespielt haben", so Felix Falk, der Geschäftsführer des game. "Die wachsende Vielfalt an Spiele-Plattformen mit Millionenpublikum ist auch für Indie-Entwickler wichtig: Mit kleinen Budgets und großer Kreativität begeistern sie immer mehr Menschen mit ihren mutigen und überraschenden Spiele-Ideen."

Mit 47 Prozent weiblichen und 53 Prozent männlichen Spielern gibt es bei der Geschlechteraufteilung keine großen Auffälligkeiten. Das Durchschnittsalter der deutschen Gamer ist allerdings auf über 36 Jahre gestiegen.

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