Die Sony Corporation hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres Gewinneinbußen hinnehmen müssen. Schuld waren neben der hohen Yen-Wechselkurse auch Umsatzrückgänge im Entertainment-Bereich. Vor allem das Gamessegment, in den Jahren zuvor ein Wachstumsgarant des Konzernumsatzes, sackte deutlich ab.

Eine nicht gerade erfreuliche Bilanz mußte die Sony Corp. für das dritte Geschäftsjahresquartal mit Ende zum 31. Dezember 1999 vermelden. Der Umsatz des Konzerns sank gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode zwar nur um 1,8 Prozent auf 1916 Mrd. Yen (18,8 Mrd. Dollar), das Nettoeinkommen ging aber um satte 16,6 Prozent auf 93 Mrd. Yen (918 Mio. Dollar zurück). Sony begründete die negative Entwicklung unter anderem mit den hohen Wechselkursen des Yen zum Dollar. Die Aufschlüsselung nach Geschäftsbereichen zeigt aber, dass es in allen Entertainment-Segmenten Umsatzrückgänge gab. Der Umsatz im Filmgeschäft ging um 5,8 Prozent zurück, der Musikbereich sackte um 9,2 Prozent und die Umsätze der Spieledivision sogar um 23,5 Prozent ab. Der Rückgang im Spielebereich war dabei vor allem auf den japanischen Binnenmarkt zurückzuführen. Dort sanken sowohl die Hard- als auch die Software-Verkäufe. In den USA sanken zwar die Hardware-Verkäufe, dafür stiegen die Abverkäufe an Software. In Europa konnte sowohl von Hard- als auch von Software mehr abgesetzt werden.

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Written by

Stephan Steininger
Stephan Steininger is Director of Operations and Editor-in-Chief of GamesMarket. As part of the magazine since its inception in 2001, he knows the GSA games industry by heart.